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Informationen für teilnehmende Krankenhäuser

In immer mehr Krankenhäusern in Deutschland werden elektronische Patientenakten (EPA) verwendet, um Arbeitsabläufe zu vereinfachen und die Dokumentation einheitlicher zu gestalten. Im Rahmen unserer Studie untersuchen wir die Auswirkungen der Einführung der EPA auf den Arbeitsablauf und die Berufsgruppen in Krankenhäusern sowie auf die Versorgung der Patient*innen. Um Veränderungen durch die EPA besser zu verstehen, erheben wir vor und nach der Umstellung auf die elektronische Akte in Ihrem und zwei weiteren Krankenhäusern mittels:

  • Beobachtungen,
  • Interviews,
  • Gruppendiskussionen,
  • Fragebögen für Patient*innen und
  • Fragebögen für Mitarbeiter*innen.

Weitere Informationen zu unserem methodischen Vorgehen finden Sie hier.

Ihre Rolle im Projekt

Um herauszufinden, inwiefern sich die EPA auf das Klinikpersonal, die interne Kommunikation und die alltäglichen Arbeitsabläufe auswirkt, spielen die Mitarbeiter*innen der Krankenhäuser eine zentrale Rolle. Wir sind an Ihrem Arbeitsalltag interessiert und neugierig, welche Veränderungen sich für Sie ergeben, deshalb ist Ihre Teilnahme wichtig für uns!

Im Rahmen unserer Studie werden einzelne Mitarbeiter*innen verschiedener Berufsgruppen über einen gewissen Zeitraum beobachtet. Während dieser Beobachtungen werden die Mitarbeiter*innen von uns begleitet, sodass es möglich ist, die alltäglichen Prozesse und Handlungen zu dokumentieren, zu protokollieren und später zu analysieren.

Außerdem werden mit verschiedenen Mitarbeiter*innen Interviews geführt, die sich auf die interprofessionelle Zusammenarbeit der Mitarbeiter*innen beziehen und insbesondere soziale Aspekte wie Kommunikation, Kooperation und Koordination fokussieren.

Während interprofessioneller Gruppendiskussionen sollen die Auswirkungen der EPA auf die Zusammenarbeit der verschiedenen Berufsgruppen thematisiert werden. Beteiligte an den Diskussionen sind bspw. Ärzt*innen, Pflegekräfte und Verwaltungsmitarbeiter*innen. Sowohl die Interviews als auch die Fokusgruppen werden in Ihrem Krankenhaus durchgeführt.

Zusätzlich werden wir Mitarbeiterbefragungen, Zeitmessungen und Sekundärdatenanalysen anwenden.

Ablauf der Befragung

Sie erhalten einen Fragebogen und gleichzeitig eine Studieninformation.  In der Studieninformation wird erklärt, welchen Punkten Sie zustimmen, wenn Sie den Fragebogen ausfüllen. Über einen Link (QR-Code) ist alternativ auch eine Online-Teilnahme möglich.

Bei der Beantwortung können Sie ganz ehrlich sein, denn: wir erheben nur nach wissenschaftlichen und DSGVO-konformen Standards und speichern keine personenbezogenen Daten, d.h. für Sie, dass wir keine Rückschlüsse auf Ihre Person ziehen können. Ihr Arbeitgeber erhält nur anonyme und zusammengefasste Daten und nicht Ihre persönlichen Antworten, sodass auch durch die inhaltlichen Antworten keine Rückschlüsse gezogen werden können.

Unser Vorgehen ist in vielen anderen Befragungen erprobt und mit der Ethikkommission der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln abgestimmt.

Bei Fragen zur Fragebogenerhebung steht Ihnen Herr Carsten Rusniok gerne als Ansprechpartner zur Verfügung:    

Hier finden Sie außerdem unseren Flyer für Mitarbeitende.

 

Warum es sich lohnt, an unserer Studie teilzunehmen

Anhand der Ergebnisse erarbeiten wir Empfehlungen für Ihren Arbeitgeber und Ihren Arbeitsalltag, um einen zielführenden Umgang mit den Veränderungen durch die EPA zu erleichtern. Von Best-Practice-Beispielen werden auch andere Stationen und Krankenhäuser in Zukunft zu profitieren. Außerdem ermöglichen wir Ihnen einen Erfahrungsaustausch mit den anderen teilnehmenden Kliniken.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihr Interesse und freuen uns über Ihre Teilnahme!